Deine Schauspielausbildung läuft oder du hast sie gerade abgeschlossen. Jetzt willst du endlich das tun, wofür du jahrelang investiert hast: vor der Kamera oder auf der Bühne stehen. Aber wie kommst du da hin? Wie kriegst du echte Rollen in echten Produktionen? Wir zeigen dir, wie du an Film- oder Theaterrollen kommst und welche Branchen-Insider du dabei beachten musst.
Beim Film läuft der Weg klassischerweise über Castings. Produktionsfirmen suchen Schauspieler:innen für ihre Projekte und kontaktieren Agenturen oder veröffentlichen Ausschreibungen über Casting-Plattformen.
Hier liegt bereits der erste entscheidende Punkt: Ohne Agentur wirst du von vielen Castings gar nicht erst erfahren. Agenturen bekommen die Rollenbeschreibungen direkt von den Casting-Director:innen. Wenn dein Profil passt, schickt dich deine Agentur zum Vorsprechen. Dabei werden im Vorfeld oft Videoclips eingereicht, bevor es zu einem persönlichen Termin kommt.
Unsere Hausagentur Fabelhaft kann für dich hier nach deiner Ausbildung ein echter Game Changer sein.
Nicht alle Rollen werden über Agenturen besetzt. Viele kleinere Produktionen, Studierendenfilme oder Web-Serien suchen ihre Darsteller:innen direkt über Online-Plattformen. Portale wie StagePool, Filmmakers oder auch Facebook-Gruppen sind voller Casting-Calls. Hier kannst du dich selbstständig bewerben. Deine Initiative ist gefragt!
Klar, nicht jede dieser Rollen ist ein Karriere-Sprungbrett. Aber jeder Drehtag ist Training, jedes Projekt erweitert dein Showreel, und manchmal führen gerade die kleinen Produktionen zu großen Kontakten.
Nicht alle Rollen werden über Agenturen besetzt. Viele kleinere Produktionen, Studierendenfilme oder Web-Serien suchen ihre Darsteller:innen direkt über Online-Plattformen. Portale wie StagePool, Filmmakers oder auch Facebook-Gruppen sind voller Casting-Calls. Hier kannst du dich selbstständig bewerben. Deine Initiative ist gefragt!
Klar, nicht jede dieser Rollen ist ein Karriere-Sprungbrett. Aber jeder Drehtag ist Training, jedes Projekt erweitert dein Showreel, und manchmal führen gerade die kleinen Produktionen zu großen Kontakten.
Viele Rollen werden gar nicht öffentlich ausgeschrieben. Ein Regisseur erinnert sich an dich von einem früheren Projekt, eine Casting-Directorin hat dich bei einer Probe gesehen oder eine Produzentin wurde von einem Kollegen auf dich aufmerksam gemacht. Dieses informelle soziale Netzwerk ist Gold wert, weil du so die besten Rollen bekommst. Baue dein Netzwerk unbedingt immer weiter aus, indem du sichtbar bleibst und konstant mit professioneller Arbeit überzeugst.
Stadttheater und Staatstheater vergeben meist Festengagements für eine oder mehrere Spielzeiten. Das bedeutet festes Gehalt, verschiedene Rollen in unterschiedlichen Produktionen und Ensemblearbeit. Diese Jobs werden oft über Agenturen oder durch direkte Bewerbungen bei den Theatern besetzt. Festengagements sind wegen ihrer finanziellen Sicherheit begehrt.
Die Bewerbung läuft typischerweise so: Du schickst deine Unterlagen (Fotos, Lebenslauf, Showreel) an die Casting-Abteilung des Theaters. Passt dein Profil, wirst du zum Vorsprechen eingeladen. Dort zeigst du deinen vorbereiteten Text und arbeitest eventuell an Szenen mit der Regie.
Freie Theater funktionieren anders. Hier gibt es oft keine Festengagements, sondern projektbezogene Verträge. Das bedeutet zwar etwas weniger Sicherheit, aber dafür mehr kreative Freiheit. Viele junge Schauspieler:innen starten hier, um Erfahrung zu sammeln und sich einen Namen zu machen.
An der Schauspielschule Zerboni werden bereits während deiner Ausbildung Theaterengagements vermittelt. Dabei handelt es sich auch um echte Aufführungen auf professionellen Bühnen. Diese Erfahrung während der Ausbildung ist eigentlich unbezahlbar und bringt dich ganz nach vorne ins Rennen, wenn du dich später bei großen Häusern bewirbst.
Stell dir vor, ein:e Casting-Director:in sieht pro Tag 50 Bewerbungen. Dein Foto, dein Showreel und dein Lebenslauf sind die wenigen Sekunden, in denen du sie oder ihn überzeugen musst. Wenn das Material nicht stimmt, bist du raus, bevor du überhaupt vorsprechen durftest.
Was brauchst du also?
Du brauchst professionelle Fotos, die dich natürlich zeigen. Ohne Filter und am besten in verschiedenen Typen (seriös, lässig, emotional). Hier sind Urlaubsschnappschüsse oder überbearbeitete Instagram-Posts fehl am Platz. Nimm Fotos von Shootings oder aus Produktionen, bei denen du bereits mitgemacht hast.
Du brauchst ein Showreel, das anderen in kurzen Sequenzen einen Überblick über deine bisherige Arbeit bietet. Ein starkes Showreel ist maximal 2-3 Minuten lang und zeigt deine ganze Bandbreite: verschiedene Emotionen, verschiedene Situationen, verschiedene Looks, verschiedene Produktionen. Casting-Director:innen haben keine Zeit für 10-Minuten-Videos. Sie wollen sofort sehen, was du drauf hast.
Dein Lebenslauf sollte übersichtlich sein und auf jeden Fall deine Schauspielausbildung, alle deine bisherigen Rollen (egal wie klein) und besondere Skills von dir (Kampfsport, Akzente, Musikinstrumente usw.) zeigen.
Wenn du deine Ausbildung an der Schauspielschule Zerboni machst, füllt sich dein Lebenslauf ganz schnell von selbst. Keine andere Schauspielschule in Deutschland vermittelt so viele bezahlte Drehtage und Rollen für professionelle Film- und TV-Produktionen an ihre Schüler:innen wie wir! Damit hast du nach drei Jahren Ausbildung bereits viele echte Projekte für dein Showreel und deinen Lebenslauf gesammelt..
Viele Regisseur:innen und Casting-Director:innen geben Workshops oder Masterclasses. Das sind nicht nur Möglichkeiten für dich, dazuzulernen, sondern auch Chancen, dich zu zeigen. Wenn ein bekannter Regisseur deine Arbeit sieht und beeindruckt ist, kann das zu einer Rolle in seiner nächsten Produktion führen. Außerdem ist dein Netzwerk gerade wieder größer geworden.
Netzwerkarbeit und Bewerbungen sind ein Balanceakt. Du musst dranbleiben, ohne zur Nervensäge zu werden. Casting-Director:innen schätzen Schauspieler:innen, die auf professionelle Art hartnäckig sind, aber du darfst es nicht übertreiben.
Konkret bedeutet das: Wenn du dich beworben hast und nach zwei Wochen nichts gehört hast, darfst du höflich nachfragen. Wenn du eine Absage bekommst, bedankst du dich für die Chance und fragst, ob du dich für zukünftige Projekte wieder bewerben darfst. Wenn ein Casting gut lief, aber die Rolle an jemand anderen ging, bleib trotzdem in Kontakt. Wer weiß, beim nächsten Projekt passt es vielleicht besser.
In der heutigen Zeit reicht es nicht mehr, nur gut zu sein, denn viele sind gut. Du musst auch gesehen werden. Das bedeutet, nutze Social Media und zwar vor allem Instagram und TikTok. Zeig Einblicke in deine Arbeit und teile Erfolge, aber verlier dich nicht in deinem Social-Media-Profil. Dein Fokus bleibt das Schauspiel.
Viele Casting-Director:innen checken mittlerweile die Social-Media-Profile von Bewerber:innen. Nicht, weil du tausende Follower haben musst, sondern weil sie sehen wollen, wie du dich präsentierst und ob du professionell auftrittst.
Seien wir ehrlich, die erste große Hauptrolle kommt selten sofort. Dein Weg wird wahrscheinlich eher so aussehen: Kleine Rollen und Nebenrollen, Episodenauftritte und befristete Verträge. Jeder dieser Jobs ist ein Baustein, der dein Portfolio erweitert, dir Erfahrung bringt und neue Türen öffnet.
Der Trick ist, nicht aufzugeben. Erfolgreiche Schauspieler:innen sind die, die nach hundert Absagen immer noch zum nächsten Vorsprechen gehen. Die an ihrem Handwerk arbeiten, sich weiterentwickeln und geduldig ihren Weg gehen.
Nach einer Ausbildung an der Schauspielschule Zerboni startest du nicht bei null. Du hast bereits Praxiserfahrung, ein Netzwerk und eine Agentur, die dich kennt und vertreten kann. Du bist kein unbeschriebenes Blatt mehr, sondern jemand, der bereits in der Branche gearbeitet hat.
Bewirb dich heute und werde Schauspieler:in.